Die Burg Mödrath ist keine Burg im eigentlichen Sinne. Sie wurde um 1830 als Herrenhaus vom damaligen Besitzer der Mödrather Mühle, einem Kaufmann namens Arend, errichtet. Da das Wohnhaus sehr groß war, nannten die Einheimischen es bald nur noch „die Mödrather Burg“. Sehenswert ist auch der Park, der die Burg umgibt. Er wurde nach einem Plan von Peter Josef Lenné angelegt.
Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Burg und die Mühle Mödrath die ersten Gebäude im Kreis Bergheim, die über elektrischen Strom verfügten. Später wurde aus der Burg ein Wöchnerinnenheim, 1928 wurde hier unter anderem der bekannte Komponist Karlheinz Stockhausen geboren. Heute dient die Burg Mödrath wieder als privater Wohnsitz.