Schloss Gracht war ursprünglich kein Rittersitz, sondern ein Nebenhof des Hauses Buschfeld und ein Lehen des Stiftes Dietkirchen in Bonn. Im Jahre 1426 wurde Hermann von Buschfeld mit einem Hof, genannt "die Gracht", belehnt.
In der Zeit der französischen Verwaltung war Schloss Gracht seit 1795 mehrere Jahre Lazarett und wurde anschließend in ruinösem Zustand verlassen. Baumaßnahmen wurden unumgänglich. Unter Levin Anton Graf Wolff Metternich entstand in den Jahren von 1851 bis 1854 ein Neubau nach Plänen des Kölner Architekten Johann Anton Wallee. Er errichtete den Ostflügel als dreigeschossigen Bau mit einem viergeschossigen Eckturm, den Südflügel zweigeschossig, mit dreigeschossigem Eckturm. Beide Türme tragen welsche Hauben.
Im Jahre 1957 erwarb die Gemeinde Liblar das Schloss mit Schlosspark und Schlossländereien. Heute wird Schloss Gracht von der European School of Management and Technology für Seminarveranstaltungen genutzt. Der öffentliche Schlosspark, der zur Straße der Gartenkunst gehört, lädt zum spazieren ein und garantiert einen wunderbaren Blick auf das Schloss.
Zimmer 78
Betten 78
EZ 90,00 - 100,00 €
HBF Köln
20,00 km
Flughafen Köln
36,00 km
Flughafen Düsseldorf
80,00 km
Autobahn
2,00 km
Köln Messe
21,00 km
| Keine Besichtigung für Einzelpersonen möglich. Besichtigung für Gruppen nach Voranmeldung beim Rhein-Erft Tourismus e.V. Der Schlosspark ist öffentlich zugänglich. | ||
Fritz-Erler-Straße 1
50374 Erftstadt-Liblar
Tel.: (02235) 4060
Fax: (02235) 406198