Die Braunkohle im Tagebau Garzweiler ist in drei Flözen abgelagert, die zusammen durchschnittlich 40 Meter stark sind. Die Kohle liegt zwischen rund 40 und maximal 160 Metern tief unter der Erdoberfläche. Sie dient ausschließlich zur Stromerzeugung in den nahe gelegenen Kraftwerken. Von dem vorliegenden Kohleinhalt von rund 650 Millionen Tonnen Braunkohle werden pro Jahr etwa 35 Millionen Tonnen gefördert.
Gleichzeitig bewegt der Tagebau Garzweiler jährlich gut 130 - 210 Millionen Kubikmeter Abraum, also Löß, Sand und Kies. Diese Menge wird verwendet, um bereits ausgekohlte Bereiche des eigenen Tagebaus und des südlich gelegenen ehemaligen Tagebau Frechen zu verfüllen. Teile des Abbaufeldes Frimmersdorf/Garzweiler sind heute bereits vollständig rekultiviert.
Der Tagebau Garzweiler hat mit dem Hohenholzer Graben, dem Erholungsgebiet Kasterer See, der Königshovener Mulde, der Vollrather Höhe und mit dem Elsbachtal anerkannt wertvolle Rekultivierungsgebiete als Bergbaufolgelandschaften hinterlassen.